• St. Josef
  • St. Martinus
  • St. Marien
  • St. Clemens
  • Herz-Jesu

img20200423 10080318 2(Foto: Reinhard Bohlen)
 
Der Kirchenraum mit seiner Gestalt, Architektur und Zeichenhaftigkeit ist ein Ausdruck des Glaubens. Der Innenraum der Kirche ist als Wegekirche konzipiert und lässt auch etwas Erahnen vom "Himmlischen Jerusalem". Entdecken Sie diesen Kirchenraum in seiner Zeichen- und Symbolhaftigkeit. 

Wir können Ihnen hier nur einen kleinen Einblick in unsere St. Martinus Kirche geben mit ihren 780 Sitzplätzen. Diese Ausführung auf unserer Internetseite kann keinen Besuch ersetzen. So laden wir Sie herzlich ein, bei einem Besuch im Emsland in unsere Kirche einzukehren und ihre Schönheit und Pracht zu erleben. Gerne können Sie auch an einer Kirchenführung teilnehmen. Dazu wenden Sie sich bitte an Martin Schwill mit Team, Tel.: 05932-996736.  

Unsere Pfarrkirche St. Martinus, im Volksmund auch Emslanddom genannt, wurde 1908 - 1911 erbaut. Die Kirche steht auf dem Platz einer im Mittelalter erbauten Kirche, die 1853/54 durch eine neuromanische Kirche ersetzt wurde. Von dieser Kirche sind der Glockenturm mit seinen drei Glocken: Anna, Maria und Martin aus den Jahren 1510, 1650 und 1921 und die dem Barockstil des Neubaus angepassten Seitenmauern, erhalten.

img20200417 18044668 2(Foto: Reinhard Bohlen)

 Das ursprüngliche dreischiffige Längsschiff der alten Kirche wurde in eine 15 Meter breite Halle umgewandelt. Der Innenraum ist von einem 15 m hohen Tonnengewölbe überdacht, das gleiche gilt für das Querschiff und den Hochchor. Das Kuppelgewölbe erreicht eine Höhe von 27 m. Die innere Länge der Kirche (ohne Turm) beträgt 58,75 m. Das Querschiff erreicht eine Breite von 29,95 m und hat eine Länge von 15,05 m. Die mächtige Vierungskuppel erreicht eine Höhe von 55 m.

Die Hauptspender des Kirchenbaus waren die Textilunternehmer Henri und Stefan Esders. Sie versprachen, sofern sie die Goldene Hochzeit ihrer Eltern erleben sollten, eine große Summe zu spenden. Nachdem die Eltern tatsächlich ihre Goldene Hochzeit in Haren feiern konnten, spendeten die Brüder zusammen 110.000 Mark - knapp die Hälfte der Baukosten. Ihnen zu Ehren befinden sich in den Hauptfenstern beider Seitenschiffe je ein Bild ihrer Namenspatrone: die Steinigung des hl. Stephanus und eine Szene aus dem Leben des hl. König Heinrich.

Weiter sehen Sie die innere Ausstattung der Kirche mit den bleiverglasten Fenstern, der Deckenbemalung und dem gewaltigen Hochaltar. Die liturgische Umgestaltung im Altarbereich im Jahr 2001 trägt eine tiefe Symbolik und hat eine große Aussagekraft.

K1600 20200426 141413                                                                                   (Foto: privat)

Den Hochaltar zieren vier holzgeschnitzte lebensgroßen Heiligenfiguren. Auf der linken Seite stehen der hl. Apostel Petrus mit dem Buch und den zwei Schlüsseln in der Hand und der hl. Martin, der Kirchenpatron. Auf der rechten Seite stehen der hl. Apostel Paulus mit einem Schwert in der Hand und der hl. Friedrich, der Namenspatron des Pfarrers Friedrich Sandkühler, in dessen Amtszeit (1888 - 1914) die Kirche erbaut wurde.

Das große Altarbild im Hochaltar stammt von dem Münsteraner Kirchenmaler Gerhard Lamers. Es zeigt in der Mitte den auferstandenen Christus, der ein Herz für uns Menschen hat. Er will in der Gemeinschaft der Engel und der Heiligen den Menschen nahe sein. Wir sehen Papst Leo XIII., der hl. Friedrich, die hl. Juliana von Lüttich mit der Monstranz, die hl. Margaretha Maria Alacoque. Der hl. Alfons von Liguori, die hl. Agnes, der stigmatisierte hl. Franziskus, der hl. Thomas von Aquin, der hl. Martin und der hl. Gerhard Majella. Auf der Tabernakeltür sehen Sie den mit Dornen gekrönten Jesus und darunter das Bild des Auferstandenen wie er den Emmaus Jüngern das Brot bricht. (Lk 24, 13-35)

K1600 20200427 082933(Foto: privat)


Der Zelebrationsaltar wurde am 11.11.2001 von Bischof Dr. Franz-Josef Bode, Osnabrück geweiht. Er ist der Mittelpunkt der Kirche und besteht aus 5 Marmorblöcken, die zusammen 6 Tonnen wiegen.

Der Altar aus französischem Marmor wurde vom Bildhauer Ernst Rasche aus Mühlheim gestaltet. Er symbolisiert den Regenbogen, das Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen (Gen 9, 8-17). Der Regenbogen ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und dem Menschen.
An jeder Seite entdecken wir unter dem Regenbogen eine Öffnung, die auf die vier Paradiesströme Pison, Gihon, Euphrat und Tigris hinweist ( Gen 2, 10-14 u. vgl. Offb 22,1-17). Der Pison liegt bei bei Damaskus in Syrien, der Gihon bei Jerusalem, der Euphrat und der Tigris im Irak. 
Das Wasser ist ein Zeichen für das Leben! Es ist ein Zeichen für die Taufe und auch für den Heiligen Geist. 
Vor dem Altar sehen wir unten am Fuß einen Stein. Es ist ein kleines Reliqiengrab der Heiligen: hl. Thomas Becket, hl. Gaudentius und hl. Saluta. Der Altar dient der Eucharistiefeier. Dort wird Tod und Auferstehung Jesu  gegenwärtig, wenn der Priester die hl. Messe feiert. "Das ist mein Leib." "Das ist mein Blut. Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Hier ist der Ort in der Kirche wo Jesus Christus selber alles wandeln will.
Das Ambo neben dem Altar verweist in ihrer Symbolik auf das Gleichnis vom Weizenkorn und vom Sämann.

Im Bogen über dem Hauptaltar sind die sieben Sakramente dargestellt: Taufe, Sakrament der Versöhnung, Eucharistie, Firmung, Sakrament der Ehe, Priesterweihe und das Sakrament der Krankensalbung. In den Zwickeln der Kuppel die Symbole der vier Evangelisten.

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Der Taufbrunnen besteht aus Sandstein und wurde diagonal zum Ambo aufgestellt. Er stammt aus der ersten Pfarrkirche in Haren, ca. 1379 und entstand um 1200. Er ist das älteste und kostbarste Kunstwerk der St. Martinus Kirche. Dieses spätromanische Taufbecken gehört zur Stilrichtung des Bentheimer Typs.


Im Längsschiff sind in den Stichgewölben die Szenen aus dem Leben des hl. Martin mit brauner Kutte und die Brustbilder der 14 Nothelfer zu sehen.
 
Verweis zum >> Heiligenkalender
 
Möchten Sie an einer Kirchenführung (dafür haben wir ein eigenes Team) teilnehmen,
dann melden sich sich bitte bei Martin Schwill, Tel.: 05932-996736.

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(Foto: Rüdiger Hamm) (Foto: Matthias Möllerhaus)
St. Martinus Kirche, Haren (Ems) In der Osternacht 2020
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(Foto: privat) (Foto: privat)
Bei der Gottesmutter zünden viele
Menschen Kerzen an in ihren vielfältigen
Anliegen, Sorgen
und Nöten; aber auch um
ihren Dank
zum Ausdruck zu bringen.
Der hl. Bischof Nikolaus beschützt die
Einwohner der Stadt Haren und ihre Schiffer.
 
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(Foto: privat) (Foto: privat)
Links der hl. Apostel Petrus und rechts der hl. Martin. Bei einer Kirchenführung sagte ein Kommunionkind auf die Frage: "Wer ist derMann links mit den zwei Schlüsseln in der Hand?" Antwort: "Das ist der hl. Dietrich!"  Links sehen Sie den hl. Friedrich und
rechts den hl. Apostel Paulus.
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(Foto: privat)    
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(Foto: privat) (Foto: privat)
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Szenen aus dem Leben des hl. Martin
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Szenen aus dem Leben des hl. Martin
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(Foto: privat) (Foto: privat)
 
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