• St. Josef
  • St. Martinus
  • St. Marien
  • St. Clemens
  • Herz-Jesu

Der Taufbrunnen in der St. Martinuskirche

 taufbeckenbild01 Der romanische Taufstein, geschaffen ca. 1200, ist das älteste und kostbarste Ausstellungsstück der Kirche. Es fand seine neue Aufstellung unter der Kuppel der jetzigen Kirche, in der Nähe des Zelebrationsaltares. Die Taufe als Eingagssakrament zur Gemeinde, die sich um den Altar schart , wird dadurch optisch erfahrbar. Das Sandstein - Taufbecken ruht auf vier Löwen, ein Symbol für Christus (Offb 5, 5). 
 
Oben wird der Taufstein von einem teilweise abgebrochenen Lorbeerkranz bekrönt. Der neue Deckel ist bewusst aus einem modernen Material gestaltet: aus Aluminium - Guss. (Gestiftet aus Anlass des 100 jährigen Kirchweihjubiläums)
In der Form greift er das Motiv der
Kuppel der Kirche wieder auf; die rot-braune Patina bindet zum braunen Hochaltar; ebenfalls der braun polierte Silberton und die Vergoldung. Der umlaufende Bildrelief - Fries führt den Lorbeerkranz des Steines weiter mit seinem umlaufenden Wellenband, das als Wassermotive im Zelebrationsaltar seine Entsprechung findet.
 taufbecken02
 flammebild03

 

 

 

Das krönende Motiv der Flamme weist auf die Herabkunft des Heiligen Geistes im Sakrament der Taufe -
Ein tragender Aluminiumring mit eingelegter Taufschale ist mit dem Stein verankert.
Quelle: Paul Brandenburg, Bildhauer, Berlin
"Die Sintflut auf der Erde dauerte 40 Tage... Dann öffnete Noach das Fenster der Arche... und leiß eine Taube hinaus... gegen Abend kam die Taube zu ihm zurück und siehe da: In ihrem Schnabel hatte sie einen frischen Olivenzweig. Noach wartete 7 Tage und ließ die Tage noch einmal heraus. Nun kehrte sie nicht mehr zu ihm zurück... Noach verließ die Arche und baute dem Herrn einen Altar.. Gott segnete Noach und sprach: Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich zwischen mir und allen Wesen aus Fleisch auf der Erde schließe: ich stelle meinen Bogen in die Wolken; er soll eine Zeichen zwischen mir und der Erde sein ( Genisis 8 u. 9)

 

 

 

 

 

 

sintflutbild04

 

 

 

 

 

taufejesus

"Jesus kam von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir?
Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit ,die Gott fordert ganz erfüllen. Da gab Johannes nach.
Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.
Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe. (Mt 3, 13 - 17)

 

 

 

 

 

 

kleinglaeubiger

Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht!
Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme.
Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu.
Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich!
Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? (Mt 14, 26 - 31)
Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag. Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die Beine nicht,
sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus. (Joh 19, 31 - 34)

 

 

 

 

kreuzigungbild05

 

 

 

 

 

 

 

himmelfahrtbild07
 

"Nach der Himmelfahrt Jesu kehrten die Apostel nach jerusalem zurück und gingen in das Obergemach. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu." (Apg 1, 12- 4)
Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort.
Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. (Apg 2, 3-4)
Einen Flyer mit weiteren Texten von Pastor Heinrich Schepers (Stifter des Taufstein Deckels) bekommen Sie im Pfarrbüro St. Martinus.
 
Fotos: privat
 

 

­