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 K1600 20200511 134146(Foto: privat Kirche St. Josef, Emmeln)

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(Foto: privat)   (Foto: privat)

Unsere Kirche in Emmeln heißt Josefskirche und ist über 55 Jahre alt. Der hl. Josef ist der Schutzpatron der Kirche. Der hl. Josef ist der Adoptivvater von Jesus.

Diesen Raum, den du hier siehst nennt man Altarraum. In der Mitte siehst ein großes Kreuz, das uns an Jesus und an sein Leiden erinnern soll.

Hier siehst du den Tabernakel.Tabernakel heißt übersetzt: das Zelt Gottes.
Im Tabernakel wird der Leib Christi aufbewahrt.
Er ist so sicher wie ein Panzerschrank, damit nichts passiert, falls es einmal in der Kirche brennen sollte.
Im Tabernakel wacht Jesus.
In der Nähe des Tabernakels brennt immer ein kleines rotes Licht, wir sagen dazu auch ewiges Licht.
Das ewige Licht ist ein Öllicht und zeigt uns an: Jesus ist da.
Wenn du an der Kirche vorbeikommst, geh doch einfach rein und sprich mit Jesus: „Hallo Jesus, hier ist...
Ich wollte nur mal eben Hallo sagen..."
Er freut sich!
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(Foto: privat) (Foto: privat)

Hier siehst du den Altar. Altar heißt übersetzt Tisch.

Auf dem Altar werden die Gaben von Brot und Wein und alles, was wir auf dem Herzen haben, sowie alle Anliegen der Welt von Jesus selbst gewandelt.
Jesus kommt zu uns in der Gestalt des Brotes, dem Leib Christi, und möchte uns mit sich selbst und mit seiner Liebe erfüllen.

Der Ambo ist ein Lesepult. Hier leihen Pastor oder der Lektor/ die Lektorin Jesus ihre Stimme, wenn sie aus der Hl. Schrift vorlesen. Durch sie spricht Gott zu uns.
Im Evangelium stehen alle Geschichten von Jesus, was er getan und gesagt hat. Wenn das Evangelium vorgelesen wird, will Jesus durch die Geschichten selber zu uns sprechen.

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(Foto: privat) (Foto: privat)
Seit über 50 Jahren werden an diesem Taufbrunnen Emmeler getauft. Der Priester oder Diakon gießt geweihtes Wasser über den Kopf des Täuflings. Dabei wird gebetet: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
So wird man für immer ein Kind Gottes. Gott ist dein guter Vater im Himmel. Er liebt dich und sorgt sich um dich. 

 Wenn du mit Weihwasser ein Kreuzzeichen machst, erinnert dich das Weihwasser an deine Taufe.
Du kannst dich nach dem Kreuzzeichen an deine Taufe erinnern und leise beten: "Danke lieber Gott, dass ich ein Gotteskind bin. Amen."

Aus diesem Weihwasserbehälter, der neben der Orgel steht, kann man sich Weihwasser mit nach Hause nehmen und sich damit bekreuzigen.

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(Foto: privat) (Foto: privat)

Hier siehst Maria, die Mama von Jesus und Josef, seinen Adoptivvater.
Jesus ist bei Josef auf dem Arm.

Sie waren eine ganz normale Familie. Sie haben  zusammen viel Schönes erlebt, viel trauriges, viel Not. Sie haben ganz toll zusammengehalten  und viel zu Gott gebetet und ihm vertraut. Deshalb nennt man sie die
"Heilige Familie". 

Hier links geht es in die Sakristei. Dazu gleich noch mehr..

Hier siehst du den hl. Josef und Jesus bei ihm auf dem Arm. Der hl. Josef ist ja der Schutzpatron unserer Kirche und Gemeinde. Das bedeutet er ist auch der Schutzpatron deiner Familie. Der hl. Josef hat sich liebevoll um Maria und Jesus gekümmert. Er war ein achtsamer, gerechter und sorgsamer Mann.
Jesus hat dasgleiche Handwerk gelernt wie sein Vater. Er wurde Zimmermann. Möchtest du wissen, worüber Josef und Jesus sich so unterhalten haben, wenn sie zusammen gearbeitet haben? 
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(Foto: privat)
Die Orgel ist ein Kircheninstrument und wird von einem Organisten gespielt. Eine Orgel kann man festlich, fröhlich oder traurig spielen.  Wir haben auch einen Kreuzweg mit 14 Bildern. Der Kreuzweg erzählt uns wie es Jesus ergangen ist als er gekreuzigt wurde.
Jesus hat kein böses Wort gesagt, obwohl man so gemein zu ihm war.
Er hat still gelitten.
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(Foto: privat) (Foto: privat)
Diesen Leuchter gibt es 12 Mal in unserer Kirche. Jeder Leuchter erinnert uns an einen Apostel: Petrus u. Andreas, Jakobus und Johannes, Mätthäus und Bartholomäus, Thomas und Philippus, Simon Kananäus und Jakobus den Jüngeren, Judas Thaddäus und Matthias. Matthias wurde erst später ein Apostel als Jesus schon tot war für Judas Iskariot, der Jesus verraten hat.  Wir haben auch ein Beichtzimmer.
Dort leiht der Priester Gott sein Ohr. Dort kann man alles sagen, was einem leid tut, womit man anderen, Gott oder sich selbst absichtlich wehgetan oder verletzt hat.
Der Priester darf einen dann im Auftrag Jesu von den Sünden lossprechen.
Dann sind man sie alle los!
Weil man nach der Beichte so froh ist, möchte man alles in Zukunft gut machen!
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(Foto: privat) (Foto: privat)

Maria, die Mutter von Jesus hat ein Herz für dich. Sie liebt dich und ist sehr hilfsbereit.

Viele Menschen kommen zu ihr mit ihren Sorgen und Wünschen, aber auch mit ihrem Dank!

Viele Menschen stellen eine Kerze bei Maria auf, wenn Sie ein Anliegen haben. Die Kerze ist ein Zeichen dafür, dass man noch gerne in seinem Anliegen weiter beten möchte, aber gehen muss. Das Gebet übernimmt dann Maria, sie betet für uns bei Gott weiter. 

Diese Muttergottesfigur nennt man Pieta oder auch leidende oder schmerzhafte Muttergottes.

Maria hat ganz viel Verständnis. Sie hat viel Schönes aber auch viel Trauriges erlebt. Sie weiß, dass man manchmal sehr traurig sein kann. Dann will sie uns trösten.
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(Foto: privat) (Foto: privat)
Vier verschiedene Farben trägt ein Priester im Gottesdienst. Das tun die Messdiener / Messdienerinnen auch.
Der Priester trägt meistens grün.
Grün ist die Farbe der Hoffnung, der Schöpfung, die Farbe für das Leben.
Oft trägt der Priester auch weiß, besonders bei Festen, Heiligenfesten und wenn sich viele freuen, so z.B. bei einer Erstkommunionfeier oder einer Hochzeit.
Lila, oder man kann auch sagen violett, trägt der Priester in der Adventszeit und in der Fastenzeit, denn violett ist die Farbe der Umkehr.
In der Zeit der Umkehr möchte man besonders gut sein und sich auf ein großes Fest, wie z. B. Weihnachten oder Ostern, vorbereiten.
Der Priester trägt schwarz oder violett bei einer Beerdigung, wenn alle traurig sind.
Rot trägt der Priester, wenn es um den Heiligen Geist geht, so z. B. zu Pfingsten.
Rot trägt der Priester auch, wenn Menschen ein Herz für Jesus hatten und sie für seine Botschaft ihr Leben hingegeben haben.
Der Küster bereitet in der Sakristei alles für die hl. Messe und andere Gottesdienste vor.
Er stellt alles bereit: den Kelch und die Hostienschale mit einer großen Priesterhostie und viele kleine Hostien.
Du siehst ein Kännchen mit Wasser und ein Kännchen mit Wein.
Das braucht man, wenn man eine hl. Messe feiern möchte.
Der Priester darf im Auftrag Jesu die Gaben von Brot und Wein in den Leib und in das Blut Christi verwandeln.
Das ist ein großes Geheimnis, was Jesus da durch den Priester wirkt.
     
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