Kirchensanierung St. Martinus - November 2018

kirche aussenAußensanierung
Die Wandflächen im nördlichen und auch im südlichen Querhaus sind komplett neu vermauert. Alle Öffnungen sind geschlossen und die Maurerarbeiten sind soweit abgeschlossen. Zurzeit werden diese Wandflächen mit dem Unterputz versehen. Die oberen Betonflächen an den Querhäusern werden restauriert / saniert. Ein Dipl. Restaurator kümmert sich intensiv um die figürlichen und bildhauerischen Darstellungen in den Wandflächen. Die bildhauerischen Wandbehänge an der Südseite sind sehr stark geschädigt und können nur mit einem großen Aufwand gehalten werden. Überall in den Ornamenten stecken rostende Eisenstäbe und Drähte. Einige dieser Bewehrungseisen werden wir herausschneiden und wiederum andere werden entrostet und gestrichen. In den kommenden Jahren werden wir besonders auf diese Ornamente achten müssen, um diese zu kontrollieren. Leider können wir uns in dieser Bauphase die Erneuerung dieser Ornamente nicht leisten, jedoch werden wir die Arbeiten und auch die Ornamente so gut dokumentieren, dass ein späterer Austausch dieser Ornamente gut möglich ist.
Die Gerüstbauer rüsten den Vierungsturm ein. Diese Arbeiten sind abhängig vom darunter befindlichen Gerüst. Die Einrüstung des Vierungsturmes zu dieser Jahreszeit scheint sehr gewagt, ist jedoch unumgänglich. Wir müssen auf gutes Wetter hoffen. Alles abzurüsten und wieder aufzurüsten ist um ein Vielfaches teurer. Ebenso sollten die Malerarbeiten schon begonnen haben. Leider sind Nachtfröste angesagt. Das wirft den Zeitplan nun doch durcheinander. Bisher hat alles geklappt, aber jetzt müssen wir einen Rückschlag hinnehmen.

Wir werden dennoch alles versuchen, um die Arbeiten weiter fortzuführen, um vor dem richtigen Wintereinbruch die bis dahin notwendigen und geplanten Arbeiten zu erledigen. Wir werden jedoch mehr Geld für die Gerüststandzeiten aufwenden müssen als veranschlagt. Der gesteckte Kostenrahmen für die Baumaßnahme wird aber aller Voraussicht nach eingehalten werden können.
Betonarbeiten im Dachraum

Fa. Häder hat die Betonbögen betoniert und diese trocknen nun seit 21 Tagen. Am Dienstag, den 13.11. um 10:30 Uhr begann Fa. Häder im Beisein des Statikers und uns die Verbindungen - Stahlträger zu den Gewölbegurten - durchzuschneiden, die von uns als Entkopplung dargestellte Maßnahme. Das war einer der spannendsten Momente in unserer Bauzeit. Bis dahin war es angenommene Theorie, unsere Idee die Kräfte umzuleiten wurde jetzt bestätigt.
Wir konnten nach dem Durchtrennen der ersten Haltebleche und Streben beobachten, dass die Gurtbogen-Eisenkonstruktion sich um ca. 3 mm nach oben bewegte um sich zu entlasten. Nachdem wir auch die diagonalen Streben vom großen Eisenträger zu den Gurtbogeneisen ausgebaut hatten, konnten wir feststellen, dass keine weitere Bewegung zu erkennen war. Am Mittwochnachmittag um 16:00 Uhr kappten wir die letzten Verbindungen der Eisenkonstruktion zum Träger. Alles verlief einwandfrei!

Nun werden wir die gesamte Konstruktion am Dienstag, den 20.11. gemeinsam mit dem Statiker Herrn Rohrberg noch einmal in Augenschein nehmen und prüfen, ob es weitere Bewegungen gegeben hat oder nicht. Anschließend kann die Fa. Eichholz die Gurtbögen mit neuen Bewehrungseisen versehen und die Gurtbögen neu herstellen.

Innensanierung
IMG 0175Fa. Eichholz hat an den Langhauswänden den Vorspitz- und Unterputz aufgezogen. Weiterhin sind einige Fehlstellen in den Querhäusern und auch im Gewölbebereich des Kirchenschiffes zu 50 % restauriert. Die Medaillons im Langhaus sind nun alle gereinigt und freigelegt. Das Ergebnis ist überwältigend. Jetzt ist die originale Malerei wieder zu sehen! Herr Juister vom Landesdenkmalamt hat sich zwischendurch die Arbeiten angesehen und ist ebenfalls begeistert vom Ergebnis und von der guten Arbeitsqualität der Firmen.

Elektroarbeiten
Fa. Jansen verlegt zur Zeit Elektrokabel zu den Lüfterflügeln der Fenster im Langhaus und in den Querhäusern. Diese Maßnahme wurde beschlossen, um später die Möglichkeit zu haben, die Lüfterflügel umzubauen und mit Elektromotoren ansteuern zu können. Die Lüfterflügel jetzt umzubauen würde ca. € 45.000,00 kosten. Hinzukommen würde dann noch ein Lüftungskonzept, welches entwickelt werden muss, um die Motoren richtig anzusteuern. Diese Maßnahmen sind im derzeitigen Kostenrahmen nicht enthalten und würden auch zeitlich den Rahmen sprengen. Jedoch haben wir durch den Einbau der Kabel für diese spätere Maßnahme schon einmal vorgesorgt.

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