• St. Josef
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  • St. Clemens
  • Herz-Jesu
In unserer Pfarreiengemeinschaft nehmen wir, wie in vielen anderen Pfarreiengemeinschaften auch, das Anliegen Jesu ernst: „Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast!“ (Joh 17, 21). Wir leben eine „Kirche der Versöhnung“ (vgl. Taizé) mit unserer evangelisch lutherischen St. Johannis Kirchengemeinde, Werftstrasse 22, 49733 Haren (Ems). Dies tun wir durch gemeinsame Gottesdienste mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und der Gemeinde in unseren Kirchen, in den Schulen und Kindergärten. Durch Bibelgespräche und gemeinsame Aktionen kommt dies ebenso zum Tragen. Die mitbrüderliche und herzliche Verbundenheit zwischen den Geistlichen trägt dazu sicherlich auch bei.

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Foto u. Gestaltung: 
Sylvana Groß Lüpken

 

Foto: privat

Wo heute die evangelische St. Johannis Kirche, Haren (Ems)  steht, stand bist zum 10. November 1938 die Harener Synagoge, die von den Nationalsozialisten niedergebrannt wurde. Die letzten in Haren lebenden Juden wurden 1941/1942 deportiert; ihre Schicksale sind zumeist ungeklärt, einige wurden in Konzentrationslagern ermordet. Daran erinnert das Mahnmal neben der St. Johannis Kirche und die "Stolpersteine" in Haren.

Vorbilder in der Ökumenischen Ausrichtung sind uns die Märtyer, die sogenannten "Lübecker Kapläne": Die drei katholischen Priester Johannes Prassek, Eduard Müller und Hermann Lange sowie der evangelische Pastor Karl Friedrich Stellbrink. Sie waren mitbrüderlich verbunden und traten für ihren Glauben an Jesus Christus in der NS Zeit ein. Sie teilten schließlich dasselbe Schicksal. Alle vier wurden am 10. November 1943 im Hamburger Gefängnis am Holstenglacis für ihren Glauben durch das Fallbeil hingerichtet. Weitere Informationen finden Sie hier.

 luebecker martyrerBildquelle: hier

 

 

 

 

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